Im Schradenland: Das Pfeifholz 🗓 🗺

Die Alte Schacht im Pfeifholz
Die Alte Schacht im Pfeifholz

Von Gröden aus führt eine Straße zum Landhaus, dort beginnt der Lehr- und Erlebnispfad. Er führt zur Alten Schacht, einem kleinen Waldsee, Überrest des Helenenschachtes, der ersten Tongrube in Gröden. Der Bergbauunternehmer August Hahn gründete sie 1861 und baute auch eine Ziegelei. 1890 wurde der Abbau eingestellt und es entstand ein Badesee. Wenn die Mücken damals schon so aggressiv waren wie heute, kann ich auch genau sagen, warum das Baden später unterblieb. Eine einsame Seerose blüht  im braunen Wasser. „Im Schradenland: Das Pfeifholz 🗓 🗺“ weiterlesen

Im Schradenland: Heimatstube Gröden 🗓 🗺

Heimatstube Gröden
Heimatstube Gröden

„Frühs“ um halb neun fährt der Bus vom Bahnhof Elsterwerda ab (jetzt ist Schluss mit VVO-Tageskarte). Nur wochentags, und er ist leer. Zuerst eine kleine Stadtrundfahrt, dann über die Schwarze Elster, vorbei am Elsterschloss, durch Krauschütz. Das Pfeifholz begrenzt wie ein kleines Gebirge den Horizont. Überall die Plakate für die 800-Jahr-Feier von Gröditz. Da muss ich natürlich auch hin. Mein Großonkel Alfred Häntzschel aus Sebnitz hat nach dem Krieg das Stahlwerk wieder mit aufgebaut. Weil die Zugverbindung damals noch schlechter war als heute, hat er oft bei uns in Dresden übernachtet. Er sprach den wunderschönen Sebnitzer Dialekt mit meiner Oma. Mit uns redete sie immer nur Hochdeutsch, leider, bis auf das gelegentliche „oak ni jechn“. „Im Schradenland: Heimatstube Gröden 🗓 🗺“ weiterlesen