Gesellschaftshaus und Alte Lateinschule

Gesellschaftshaus
Gesellschaftshaus

Der Klosterkirchenruine gegenüber steht das ehemalige Gesellschaftshaus, Poststraße 15, ebenfalls ein Teil der Klosteranlage. 1872 wurde es durch einen Aktienverein zum Hotel umgebaut. Der östliche Gebäudeteil wurde nach der Gründung des Instituts für Lehrerbildung als Internat und Mensa genutzt. Nach 1976 wurde der westliche Teil ausgebaut und der einstige Betsaal der Magdalenerinnen diente bis 1992 als Studentenklub.

Klosterpforte
Klosterpforte

Auf dem ehemaligen Wirtschaftsgelände des Klosters, Poststraße 10, wurde 1599 ein Amtshaus erbaut. Später befand sich hier das Amtsgericht, dann das Bezirkssteueramt und seit 1962 die Karl-Preusker-Bücherei. Durch die Pforte geht der Blick in den Klostergarten, Teil des Großenhainer Gartenkulturpfades. Die Pforte ist verschlossen, später werden wir den Klostergarten durch das Bibliotheksgebäude betreten. Jetzt biegen wir nach links um die Ecke und betreten den Neumarkt, einen wunderschönen kleinen Platz, mit Blick auf die Spitze der Marienkirche. Vor der Gaststätte „Zur blauen Laterne“ stehen einladend die Tische bereit. Ein Brunnen plätschert.

Börse
Börse

Die Häuser, trotz der spitzen Dächer, sehr modern, bis auf das Gasthaus zur Börse, ganz hinten an der Ecke zum Kirchplatz, bei der Spielhalle, das sieht nicht gut aus. Ein Fensterladen ist noch dran.

Museum Alte Lateinschule
Museum Alte Lateinschule

Am Kirchplatz 3 finden wir eine Pilgerherberge. Sie wird seit 2014 ehrenamtlich betreut. Anmeldungen werden auf dem „Pilgerhandy“ unter der Nummer 0174-4152255 entgegengenommen, ebenso im Pfarramt Kirchspiel Großenhainer Land oder in der Großenhain-Information im Rathaus. Gleich neben der Herberge steht die Alte Lateinschule. Sie wurde 1540 beim Stadtbrand zerstört, 1556 wieder eingeweiht und beim Stadtbrand 1744 erneut stark beschädigt. Doch schon 1746 wurde der Schulbetrieb wieder aufgenommen. 1828 gründete Karl Preusker hier die 1. vaterländische Bürgerbibliothek. Vor dem Gebäude wurden zu Ehren dreier Gelehrter, die in Großenhain wirkten, Zierapfelbäume gepflanzt: einer für Caspar Borner, die anderen für den Superintendenten Johann Reimann und den Bürgermeister Urban Ottenbach.

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